Im kommenden Jahr 2019 ist Martin Kohlmann seit 20 Jahren Mitglied des Chemnitzer Stadtrates. 1999 startete er als Einzelkämpfer und hat sein Profil seither kaum verändert. Was Kohlmann vor 20 Jahren schon im Stadtrat prophezeite, ist längst eingetreten: Durch einen immer weiter steigenden Zuzug von Fremden ist Chemnitz zu einem Hotspot von Gewalt und Kriminalität geworden. Politik und Medien schauen tatenlos zu und verunglimpfen alle, die das Eigene verteidigen.

Keiner hätte, noch vor wenigen Monaten, ahnen können, welche erdrutschartigen Veränderungen der Mord an Daniel Hillig mit sich bringen würde. Was Chemnitz in diesem Herbst erlebt hat, war einzigartig, ein historischer Moment, der weltweit wahrgenommen wurde. CHEMNITZ ist zu einem Begriff geworden, dem Inbegriff dafür, daß es noch möglich ist, Widerstand gegen den historisch einmaligen Austausch der deutschen Bevölkerung zu leisten.

Chemnitz ist aber vor allem zum Inbegriff dafür geworden, was es für den EINZELNEN bedeutet, Widerstand zu leisten. Noch nie war der staatliche und mediale Druck nach 1989 so groß wie im Herbst 2018. Nicht nur Hans Georg Maaßen spürte, was es bedeutet, öffentlich die Wahrheit zu sagen. Hunderte wurden erst vor wenigen Tagen Opfer der „Soko Chemnitz“, verloren Freunde, Bekannte oder gar ihren Arbeitsplatz.

Und dennoch: Der Chemnitzer Herbst hat gezeigt, daß die Botschaft von PRO CHEMNITZ weit, sehr weit über die Grenzen unserer Stadt gehört wurde. Das macht Hoffnung. Und das ist vor allem der Verdienst von Martin Kohlmann, der wie kein zweiter zum Gesicht dieses Widerstandes geworden ist, mit allen positiven, aber vor allem negativen Begleiterscheinungen.

Wer wäre selbst bereit, ein solches Opfer zu bringen?

Bild: pascalgiese.com