PRO CHEMNITZ fordert:  Schluss mit der inakzept­ablen Abzocke bei Fam­i­lien

Die Stadtver­wal­tung plant, die Gebühren für die Kinder­be­treu­ung anzuheben. Die Stadträte sollen ein­er entsprechen­den Satzungsän­derung am 27.01.2010 zus­tim­men.

Für einen Kinder­garten­platz wären dann im schlimm­sten Falle 18,75 €/Monat mehr zu zahlen. Dies entspricht ein­er Erhöhung um knapp 20 %! Die Stadt erhofft sich dadurch jährliche Mehrein­nah­men in Höhe von knapp 1 Mio. €.

“Damit wird den Fam­i­lien die nach langem hin und her vom Bund ger­ade erst gewährte Kindergelder­höhung von 20,00 €/Monat auf diesem Wege wieder aus der Tasche gezo­gen.”,  meint Stad­trat Joachim Ziems. “Wenn die Haushalt­slage tat­säch­lich so prekär ist, müssen zuerst alle unnöti­gen Aus­gaben auf den Prüf­s­tand.

Tabus darf es in diesem Zusam­men­hang nicht geben. Die Bewer­bung um den Titel “Stadt der Wis­senschaft” oder der Anfang des Jahres beschlossene Brück­en­bau über die ger­ade erst ‘ent­deck­elte’ Chem­nitz soll­ten in diesem Zusam­men­hang genau so über­dacht wer­den wie die Erneuerung des Mark­tpflasters. Wenn ges­part wer­den muss, dann doch nicht zuerst bei unseren Fam­i­lien und Kindern und damit der Zukun­ft unser­er Stadt.”

Die geplante Reduzierung der Betreu­ungszeit­en ist mit PRO CHEMNITZ eben­falls nicht zu machen. Wer voll beruf­stätig ist, braucht auch in den Ferien eine Hort­be­treu­ung von 9,5 Stun­den.

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