martin kohlmannDie bei­den Raubüber­fälle in Hilbers­dorf erwiesen sich als erfun­den, wie die Polizei mit­teilte. PRO CHEMNITZ wurde falsch informiert.
Viele Straftat­en, ger­ade im Umfeld des Asyl­be­wer­ber­heims, erfährt man lei­der nicht aus der Presse, son­dern nur von den Betrof­fe­nen selb­st. Vor­liegend stammte die Mit­teilung nach unseren Infor­ma­tio­nen von einem Mit­glied der Bürg­erini­tia­tive Hilbers­dorf-Ebers­dorf, welch­es den Betrof­fe­nen lange ken­nt und als glaub­würdig ein­schätzte.

Das Vortäuschen von Straftat­en vor allem vor solch einem sen­si­blen Hin­ter­grund ist für uns natür­lich abso­lut nicht hin­nehm­bar. PRO CHEMNITZ ste­ht schließlich als die einzige poli­tis­che Kraft in Chem­nitz kon­se­quent für Rechtsstaatlichkeit.

Lei­der kommt es immer wieder vor, daß Men­schen Straftat­en vortäuschen, um Ausre­den zu haben oder Aufmerk­samkeit zu erre­gen – der ange­bliche Nazi-Mord in Seb­nitz 2000 oder die Hak­enkreuz-Ritzereien in Mit­twei­da 2007 lassen grüßen.

Unsere Hal­tung zum Asyl­be­wer­ber­heim ändert sich dadurch jedoch nicht. Auch ohne die bei­den erfun­de­nen Fälle gehen von eini­gen Bewohn­ern des Heimes Gefahren für Eigen­tum und kör­per­liche Unversehrtheit der Chem­nitzer, vor allem natür­lich der Anwohn­er, aus. Ins­beson­dere die vie­len Auto-Ein­brüche und –Beschädi­gun­gen, sex­uellen Beläs­ti­gun­gen und Ladendieb­stäh­le sind näm­lich garantiert nicht erfun­den.