Als „durch­schaubares Wahlkampf­manöver“ hat PRO CHEM­NITZ-Frak­tion­schef Mar­tin Kohlmann die ver­weigerte Genehmi­gung der Lan­des­di­rek­tion für den Sta­dion­neubau beze­ich­net. „Ich ste­he sich­er nicht unter dem Ver­dacht, OB Lud­wig poli­tisch beson­ders nahe zu ste­hen. Aber wenn die CDU-geführte Lan­des­di­rek­tion unter dubiosen Umstän­den das Pro­jekt Sta­dion stoppt und am näch­sten Tag die CDU-Jugen­dor­gan­i­sa­tion Lud­wigs Rück­tritt fordert, dann klingt das nach Eröff­nung des OB-Wahlkampfes 2013 – zum Nachteil der Stadt.“

Kon­se­quenz müsse sein, den Sta­dion­bau ohne Verzögerung weit­er zu ver­fol­gen, nöti­gen­falls mit geän­dertem Pla­nungsmod­ell. Kohlmann: „Es darf jet­zt keinen Still­stand geben. Wenn der DFB sieht, daß sich etwas bewegt, dürfte es auch keine Prob­leme mit der Ver­längerung der Aus­nah­megenehmi­gung geben.“